Unfälle und Staus Rabenschwarzer Dienstag auf der A3

Drei schwere Unfälle sorgten am Dienstag einmal mehr für Verkehrschaos auf der A3 in Ostbayern. Foto: Simon Stadler

Am gestrigen Dienstag wurde die A3 in Ostbayern ihrem traurigen Image als Unfallmagnet einmal mehr gerecht. Drei schwere Unfälle wurden verzeichnet. Es gab mehrere Verletzte, massiven Sachschaden und kilometerlange Staus.

Innerhalb weniger Stunden schepperte es am Dienstag gleich dreimal auf der Autobahn A3 in Ostbayern. Bereits früh morgens das übliche Bild: dichtes Gedrängel, Baustellen, riskante Fahrmanöver, zu wenig Abstand, zu hohe Geschwindigkeit. Unfälle sind angesichts dessen meist nur eine Frage der Zeit. Und siehe da, gegen 10.30 Uhr knallte es zum ersten Mal. Bei Wörth an der Donau (Kreis Regensburg) rauschte ein Kleintransporter einem Lastwagen ins Heck. Aus bislang ungeklärter Ursache, heißt es. Der 59-jährige Fahrer des Transporters wurde schwer verletzt, die A3 stundenlang gesperrt. Die Folge: Stau.

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Dieser Stau gipfelte dann in den zweiten Unfall. Diesmal zwischen den Anschlussstellen Wörth an der Donau und Rosenhof. Ein 18-jähriger Brummifahrer war offenbar einen Moment lang unachtsam und rauschte in das Stauende. Der von ihm gerammte Lkw wurde durch den wuchtigen Einschlag förmlich gegen einen weiteren Lastwagen gepresst. Der 18-jährige Unfallverursacher wurde dabei schwer verletzt. Wieder wurde die A3 komplett gesperrt. Und der Stau wurde immer länger.

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Weiter östlich ging es nicht viel besser zu. Denn auch auf Höhe der Anschlussstelle Niederwinkling (Kreis Deggendorf) krachte es auf der A3. Dort knallte ein Audi A6 gegen 13 Uhr ins Heck eines Lastwagens. Der 19-jährige Autofahrer war dabei mit seiner gleichaltrigen Beifahrerin auf der Überholspur unterwegs, als ihn ein 44-jähriger Lkw-Fahrer in massive Schwierigkeiten brachte. Denn der Brummifahrer zog rund drei Kilometer vor der Anschlussstelle Schwarzach seinerseits auf die linke Spur um einen anderen Sattelzug zu überholen. Allerdings übersah er dabei den von hinten ankommenden Audi. Der 19-jährige Autofahrer hatte trotz Vollbremsung keine Chance mehr und prallte mit der Frontseite seines Wagens gegen das Heck des Aufliegers. Beide Fahrzeuge blieben danach schwer beschädigt auf der linken Fahrspur liegen. Beide Insassen des Audi erlitten leichte Verletzungen. An dem Auto entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 50.000 Euro. Der Schaden an dem Lkw wird auf rund 5.000 Euro beziffert. Die linke Fahrspur der A3 musste infolge des Unfalls bis etwa 14.30 Uhr gesperrt werden. Es kam zu Rückstauungen von bis zu vier Kilometern. 

 

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