Der vom Kreistag beschlossene Umzug der Tiefbauverwaltung vom ehemaligen Kasernenareal in Rottenburg ins künftige Landratsamt in Essenbach wird die 8 000-Einwohner-Stadt an der Laaber "keinesfalls schwächen, sondern im Gegenteil sogar aufwerten und zusätzlich stärken".

Davon ist jedenfalls Landrat Peter Dreier (FW) "fest überzeugt", wie er im Gespräch mit unserer Zeitung bekräftigt. Für ihn seien bei der Entscheidungsfindung einzig und allein Argumente ausschlaggebend gewesen, und die sprächen laut Dreier nun einmal ganz eindeutig dafür, alle Abteilungen der Kreisverwaltungsbehörde unter einem gemeinsamem Dach zusammenzuführen, auch wenn das Tiefbauamt in der Vergangenheit stets sein Eigenleben als ausgegliederte Abteilung geführt hat. "Ich habe durchaus ein gewisses Verständnis für die Sichtweise derer, die von einer derartigen Entscheidung in erster Linie betroffen sind", versichert Peter Dreier im LZ -Gespräch. Deswegen werde man auch eingehend und sorgfältig die Resolution aus Rottenburg prüfen, sobald sie dem Landratsamt im Wortlaut vorliegt. Der Landrat geht allerdings nicht davon aus, dass die einstimmig verabschiedete Entschließung des Stadtrats mit Argumenten aufwartet, die in der Diskussion über das Thema womöglich ausgeblendet oder übersehen wurden und unter Umständen so überzeugend sein könnten, dass der Kreistag seine Marschroute nochmals hinterfragen und überdenken sollte.

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