Umweltsenat Landshut Invasive Arten: Bekämpfung soll neu organisiert werden

Der Riesenbärenklau ist eine jener invasiven Arten, die auch in Landshut vorkommen und seit 2007 regelmäßig bekämpft werden. Foto: Fabian Matzerath/dpa

Ein "ernstes Problem" sieht Rudolf Schnur, Fraktionsvorsitzender von CSU/LM/JL/BfL, in der Ausbreitung invasiver, gebietsfremder Arten wie indischem Springkraut oder Riesenbärenklau. Deswegen ersuchte er für seine Fraktion um einen Sachstandsbericht im Umweltsenat zu Bekämpfungs- und Aufklärungsmaßnahmen solcher Arten. Diese soll zukünftig auf eine neue Basis gestellt und intensiviert werden.

Mit der Vorlage des Fachbereichs Naturschutz war Schnur jedoch gar nicht zufrieden. Vor allem, dass dem Umweltsenat nur einmal pro Sitzungsperiode, also alle sechs Jahre, ein Sachstandsbericht zu invasiven Arten vorgelegt werden solle, wie es im ursprünglichen Beschlussvorschlag hieß, stieß ihm sauer auf (wobei der genaue Wortlaut "mindestens einmal pro Sitzungsperiode" hieß). Da fühle er sich "veräppelt", sagte Schnur in der Sitzung, "die Vorlage ist das Papier nicht wert". Auch die Öffentlichkeitsarbeit sei stark verbesserungswürdig; seit 2007 sei kein Flyer zu der Problematik mehr veröffentlicht worden. Er habe das Gefühl, die Verwaltung nehme das Problem (zu) leicht.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading