Umweltministerin Steffi Lemke ruft zu vernünftigem Umgang mit Wasser auf

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) wirbt für einen "vernünftigen" Umgang mit Wasser. Foto: Michael Bahlo/dpa

Wasser ist wertvoll, vor allem in Dürrezeiten. Sollen die Bürger deshalb am besten aufs Duschen verzichten? Eine Politikerin hat Rat.

Angesichts der Trockenheit ruft Bundesumweltministerin Steffi Lemke Industrie, Landwirtschaft und Verbraucher zu einem vernünftigen Umgang mit Wasser auf.

Nach 2018 und 2019 erlebe Deutschland derzeit wieder einen Dürresommer - in den besonders betroffenen Regionen sei es besonders wichtig, sparsam mit Wasser umzugehen, sagte die Grünen-Politikerin am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". "Aber es muss jetzt niemand das Duschen einstellen."

Die Trinkwasserversorgung in Deutschland sei selbstverständlich gesichert. Es gebe aber bereits Anweisungen oder Bitten an die Bevölkerung, Gärten etwa nur noch in den Nachtstunden zu bewässern, sagte Lemke. "Ich will (...) ganz grundsätzlich dafür sorgen, dass wir mit Wasser vernünftig umgehen, dass wir unsere Natur stärken, sodass die natürlichen Wasserspeicher, vor allem der Boden, besser in der Lage ist, Wasser besser aufzunehmen", sagte Lemke. Das sei nicht nur Vorsorge gegen Dürre, sondern schütze auch vor Hochwasser.

Sie habe den Eindruck, dass die Gesellschaft gerade lerne, wovor Natur- und Klimaschützer seit vielen Jahren gewarnt hätten: "Dass die Klimakrise, die Folgen der Klimakrise, auch uns in Deutschland, in Mitteleuropa ganz direkt betreffen."

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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