Neuer 50-Euro-Schein So erkennt man den echten "Fuffzger"

Der neue Schein gilt als sehr fälschungssicher. Foto: Boris Roessler, dpa

Seit Dienstag gibt es einen neuen 50-Euro-Schein. In drei Schritten erkennt man, ob der Schein echt ist.

Norbert Herten, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Volksbank Straubing, weiß, welche Zeichen den neuen Geldschein fälschungssicher machen. "Die Bundesbank empfiehlt, dass man in drei Schritten prüft, wenn man sich nicht sicher ist, ob der neue Geldschein echt ist," erklärt er.

Die erste Besonderheit könne man fühlen. Am linken und rechten Rand befinde sich ein Relief. Norbert Herten betont, dass so auch Sehbehinderte leichter erkennen, dass sie einen neuen 50-Euro-Schein in Händen halten. Den zweiten Beweis, dass der Schein echt ist, kann man sehen. Im Gegenlicht zeige das Wasserzeichen ein Porträt der mythologischen Figur Europa und die Wertzahl. Im Porträt-Fenster erscheint ebenfalls ein Porträt der Europa. Als letzte Probe kann man den Schein noch kippen. Auf der smaragdfarbenen Zahl bewegt sich ein Lichtbalken auf und ab. Im Hologramm gibt es das Porträt der Europa und den Wert zu sehen.

Dass es eventuell wieder Schwierigkeiten bei Fahrkartenautomaten, in Parkhäusern und Co. mit den insgesamt 5,5 Milliarden neuen Scheinen geben könnte, hält Herten für eher unwahrscheinlich. Bei der Einführung der neuen 5-Euro-Scheine streikten damals viele Automaten und nahmen den Schein nicht an. Hier musste erst nachgerüstet werden.

"Natürlich sollte es nicht so sein. Es wurden viele Tests durchgeführt und alle Automatenbetreiber wissen, dass eventuell die Software auf die neuen Geldscheine umgestellt werden muss. Die Bundesbank hat darauf hingewiesen." Letztendlich könne es aber nur die Praxis zeigen, ob es Schwierigkeiten bei der Einführung des neuen Scheins gibt, betont Norbert Herten.

 

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