Umfrage zu WhatsApp-Betrug Die Mehrheit unserer Leser blieb bisher verschont

Momentan häufen sich die Berichte über betrügerische Nachrichten über WhatsApp. (Symbolbild) Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa

Wer die Polizeiberichte der vergangenen Wochen mitverfolgt hat, der weiß: WhatsApp-Betrugsfälle nehmen aktuell merklich zu. In unserer Umfrage der Woche wollten wir deswegen wissen, ob unsere Leser auch schon einmal betroffen waren. 

Insgesamt wurden bei der Umfrage Stand Montagnachmittag 646 Stimmen abgegeben. 67 Prozent der Nutzer gaben an, dass sie bisher zum Glück von solchen Betrugsnachrichten verschont geblieben sind. Drei Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie leider auf die Nachricht hereingefallen sind und sich darüber geärgert haben. Bekommen, aber den Betrug durchschaut haben 30 Prozent der Umfrageteilnehmer. 

Auch auf der Facebook-Seite von idowa.de haben sich Nutzer zu ihren Erfahrungen mit den WhatsApp-Nachrichten geäußert. Ein Facebook-User gab an, dass ihn oft Nachrichten aus den USA und Frankreich erreichen. Frauen würden erst ihr Erbe erhalten, wenn sie im Voraus eine Zahlung leisten. Eine Nutzerin schreibt: "Nicht über WhatsApp, aber schon ganz oft SMS! "Ihr Paket wird geliefert" etc.! Gott sei Dank aber erkannt!" 

Nicht alle reagieren mit Verständnis und stellen sich die Frage, wie es überhaupt möglich ist, auf solche Nachrichten hineinzufallen. So kommentiert ein Nutzer: "Leider gibt's zurzeit genügend Leute, die auch noch bezahlen". 

Fälle aus der Region

Momentan geben einige Polizeiinspektionen in ihren Berichten Tipps und Verhaltenshinweise heraus, worauf bei verdächtigen Nachrichten geachtet werden soll. In den meisten Fällen merken die potenziellen Opfer sehr schnell, dass es sich um einen Betrugsversuch handelt. Eine 73-Jährige aus Vilshofen hätte einen vierstelligen Betrag überweisen sollen und informierte die Polizei. Eine Plattlingerin erhielt eine Nachricht von ihrer Tochter, ein Rückruf ergab, dass sie keine Nachricht verschickt hat. 

Leider haben die Betrüger auch ab und zu Glück. Ein Rentner aus Laaber überwies seiner "Tochter" Geld, da deren Handy kaputt sei. Und ein 58-Jähriger aus Kelheim tappte in eine ähnliche Falle. Er überwies Geld an seinen "Sohn".

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