Umfrage: Fast jeder Zweite rechnet mit AfD-Regierungsbeteiligung

AfD Thüringen-Chef der AfD Björn Höcke (r) gratuliert dem Thomas Kemmerich (FDP) nach der Wahl. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Nach dem Wahl-Chaos in Thüringen: 48 Prozent der Deutschen rechnen damit, dass die AfD bis 2030 an einer Regierung beteiligt wird.

Trotz aller Abgrenzungen gegen die AfD rechnet fast jeder zweite Deutsche (48 Prozent) damit, dass die Partei in den nächsten zehn Jahren an einer Landes- oder sogar Bundesregierung beteiligt wird.

Nur 29 Prozent der Befragten sehen die AfD bis 2030 nicht in Regierungsverantwortung. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa hervor.

In Thüringen war mit dem FDP-Politiker Thomas Kemmerich vergangene Woche erstmals ein Ministerpräsident mit Stimmen der AfD gewählt worden. Das hat bundesweit ein politisches Beben ausgelöst und die Debatte über den Umgang mit der AfD massiv angeheizt.

Laut YouGov-Umfrage findet ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) eine Beteiligung der AfD an einer Landesregierung in Ordnung. 19 Prozent hätten auch mit einer Beteiligung der AfD an einer Bundesregierung kein Problem. Eine klare Mehrheit von 59 Prozent lehnt eine Regierungsbeteiligung der rechten Partei aber grundsätzlich ab.

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