Umfrage der Woche Wie stehen Sie zu einer Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken?

Angesichts des Russland-Ukraine-Kriegs wird derzeit über eine Verschiebung des Atom- und Kohleausstiegs diskutiert. (Symbolbild) Foto: LZ-Archiv

Eigentlich hatte sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den für 2038 vereinbarten Ausstieg aus der Kohle-Verstromung „idealerweise“ bereits 2030 zu schaffen. Nun wird angesichts des Russland-Ukraine-Kriegs über eine Verschiebung des Atom- und Kohleausstiegs diskutiert. In unserer Umfrage wollen wir wissen, was Sie über die Nutzung von Atomkraftwerken in Deutschland denken.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder könnte sich eine Verlängerung der Nutzung vorstellen - "natürlich wäre eine Verlängerung rein technisch möglich. Es ist die Frage, ob man es politisch will", sagte der CSU-Vorsitzende im "Morgenmagazin" des ZDF. "Aber ich glaube, so für drei bis fünf Jahre wäre das einfach in dieser Notsituation ein guter Übergang, um billigen Strom zu produzieren, der gleichzeitig auch keine Klimabelastung bringt." Dies wäre jetzt der "richtige Ansatz".

Auch Rainer Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, gibt zu bedenken, dass 55 Prozent des Erdgases in Deutschland und fast 100 Prozent des Erdgases in Ostdeutschland aus Russland kommt. "In dieser Lage nun deutsche Kohlekraftwerke schnell abschalten zu wollen, halte ich für unverantwortlich."

Ihre Meinung ist gefragt

Wie stehen Sie zur weiteren Nutzung von Atomkraftwerken in Deutschland? Wäre es richtig, diese weiter laufen zu lassen oder finden Sie, dass die verbliebenen Werke so schnell wie möglich vom Netz gehen sollten, Atomkraft nach wie vor zu riskant ist? Wäre für Sie Atomkraft als Übergangslösung vertretbar, bis Alternativen gefunden werden? Stimmen Sie in unserer Umfrage ab oder schreiben Sie uns Ihre Meinung in die Kommentare.

Sollte Ihnen die Umfrage an dieser Stelle nicht korrekt angezeigt werden, klicken Sie bitte hier.

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