Umbau des Kabinetts

Das sagt Bernd Sibler zu seinem Abschied als Minister


Bernd Sibler wird künftig nicht mehr Minister für Wissenschaft und Kunst sein.

Bernd Sibler wird künftig nicht mehr Minister für Wissenschaft und Kunst sein.

Von Redaktion idowa

Die Umbildung des bayerischen Kabinetts von Ministerpräsident Markus Söder hat auch Auswirkungen auf Niederbayern: Der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter erhält als Bau- und Verkehrsminister eine neue Aufgabe, während der bisherige Wissenschafts- und Kunstminister Bernd Sibler seinen Posten räumen muss. Auf Facebook hat sich Sibler nun zu seinem Abschied als Minister geäußert.

In dem Post bedankt sich der Politiker aus Plattling bei "allen, die mich in den vergangenen Jahren als Wissenschafts- und Kunstminister unterstützt haben". Die Zusammenarbeit in seinem Ministerium sei stets eng und konstruktiv gewesen. "Die Aufgabe als Wissenschafts- und Kunstminister hat mir sehr viel Freude bereitet und mich erfüllt", schreibt Sibler. Worte des Bedauerns über den Abschied finden sich in seinem Statement nicht. Stattdessen wünscht er seinem Nachfolger Markus Blume "ausdrücklich alles Gute, um dieses Gestaltungs- und Zukunftsministerium erfolgreich zu führen." Viele Kommentatoren loben Siblers fairen Stil und unermüdlichen Einsatz, auch der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich und Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann drücken unter dem Beitrag ihren Respekt aus.

Gleichzeitig freut sich Sibler darüber, dass der Landkreis Deggendorf mit seinem "langjährigen politischen Weggefährten und guten Freund" Christian Bernreiter weiterhin im Kabinett vertreten sein wird. "Von mir wird er die volle Rückendeckung bekommen" kündigt Sibler an.