Überlastung der Intensivstationen "Kleeblatt"-Patientenverlegungen aus drei Regierungsbezirken

Es werden Patienten aus drei verschieden bayerischen Regierungsbezirken in andere Krankenhäuser geflogen. (Symbolbild) Foto: Elisabeth Landinger

Die Intensivpatienten, die am Freitag und am Wochenende aus überlasteten bayerischen Krankenhäusern in andere Bundesländer gebracht werden sollen, kommen aus Schwaben, Oberbayern und Niederbayern.

Die rund 30 Covid-19-Patienten kämen zu je einem Drittel aus diesen drei Regierungsbezirken, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Freitag. Die genaue Zahl könne sich jederzeit ändern, die Verlegungen seien vom Zustand der Patienten abhängig.

Insgesamt sollen 50 bayerische Patienten verlegt werden, rund 30 davon bis Sonntag. Sechs von ihnen sollen am Freitagnachmittag mit einem Spezialflugzeug der Luftwaffe vom Flughafen Memmingen nach Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen gebracht werden. Laut einem Sprecher des Corona-Krisenstabes der Stadt Münster sollen sie in sechs verschiedene Krankenhäuser eingeliefert werden - drei in Münster selbst, drei im Umland.

Am Dienstag war das bundesweite "Kleeblatt-Konzept" zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten in weniger belastete Bundesländer für den Freistaat und für den Osten Deutschlands aktiviert worden. Das Konzept soll verhindern, dass dringend behandlungsbedürftige Patienten wegen Überlastung der Intensivmedizin in einem Bundesland nur noch unzureichend oder gar nicht mehr versorgt werden können.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading