Tschechien Schöne Unbekannte in Böhmen

Die Eger mit der Stadt Cheb im Hintergrund. Foto: Manfred Lädtke

"Morgenstund' hat Gold im Mund", ist eine Lebensregel, die im tschechischen Cheb (früher Eger) gerne als Zugeständnis für ein frühes Bier interpretiert wird. In der ehemaligen freien Reichsstadt spricht man deutsch und weiß das flüssige Gold den ganzen Tag über zu würdigen.

Im schummrig-gemütlichen Altstadt-Pub "Derav Kotel" (Lochkessel) in der "dovská 18" wischt sich Michael den Schaum vom Mund. Während am Tresen Arbeiter und Studenten nach dem zweiten "Frühstück" im Halbliterkrug verlangen, schiebt der Kunstmaler aus dem benachbarten Franken den rustikalen Holztisch beiseite und macht sich auf den Weg in seine Atelierstube. In Eger habe schon sein Großvater gearbeitet, erzählt er auf dem langgestreckten Marktplatz mit den sanierten, bunt gestrichenen Häusern. Cheb als Wohn- und Arbeitsort ziehe er vor, weil Miete, Essen und Trinken fast 50 Prozent billiger seien als in Deutschland.

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