Trotz sinkender Neuinfektionen Lage in bayerischen Krankenhäusern sehr angespannt

In vielen bayerischen Krankenhäusern sind die Intensivstationen sogar noch etwas stärker belastet als vor einer Woche (Symbolbild). Foto: Ole Spata/dpa/dpa

Ungeachtet der langsam zurückgehenden Corona-Neuinfektionen bleibt die Lage in Bayerns Krankenhäusern äußerst angespannt.

Vielerorts sind die Intensivstationen sogar noch etwas stärker belastet als vor einer Woche, wie aus dem deutschlandweiten Divi-Intensivregister hervorgeht. Am Samstag war demnach in 15 der 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte kein einziges Intensivbett frei. Im bayernweiten Schnitt waren nur 10,7 Prozent der Intensivbetten frei, das ist ein sehr niedriger Wert.

Die Belegung sämtlicher Intensivbetten meldeten am Samstag unter anderem Stadt und Landkreis Landshut, die Stadt Bayreuth, Stadt und Landkreis Aschaffenburg, der Landkreis Würzburg, der Kreis Erlangen-Höchstadt und die Stadt Memmingen. Die Kommune mit den meisten Intensivbetten in ganz Bayern ist die Landeshauptstadt München, auch dort waren nur 37 der 495 Intensivbetten noch frei.

Mittlerweile sind in Bayern die Fallzahlen etwas gesunken. Am Samstag meldete das Robert Koch-Institut 2771 neue Corona-Infektionen für das Bundesland. Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz ist auf gut 150 Fälle pro 100 000 Einwohner gesunken. In 16 bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten ist die Inzidenz inzwischen auf unter 100 gesunken. Spitzenreiter ist Landsberg am Lech mit 62,3.

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