Trotz Marktschwäche BMW klettert auf Spitzenplatz in China

Zum BMW-Konzern gehören die Marken BMW, Mini und Rolls Royce. Foto: Ingo Wagner/dpa/dpa

Trotz eines schrumpfenden Gesamtmarktes in China hat BMW im vergangenen Jahr um 13,1 Prozent mehr Autos im Reich der Mitte verkauft als im Vorjahr.

Der Münchner Autobauer hat damit nach eigenen Angaben auf seinem weltweit wichtigsten Absatzmarkt mit den Marken BMW und Mini den Spitzenplatz der Premiumhersteller vor Mercedes und Audi erobert. Sein Absatz auf dem weltgrößten Automarkt stieg auf 723.680 Autos, wie BMW am Freitag in Peking berichtete. China-Chef Jochen Goller sprach von einem "hochwertigen Wachstum".

Besonders die X-Familie trieb den Absatz mit einem Anstieg von mehr als 50 Prozent voran. Der neue X3 war mit mehr als 120 000 ausgelieferten Fahrzeugen ein wichtiger Wachstumstreiber. Von der X5-Serie wurden mehr als 173.000 Autos ausgeliefert. Von dem kleineren X1 wurden 96.000 Wagen verkauft. Auch der Absatz der elektrisch betriebenen Autos entwickelte sich sehr stark: Ein Plus von 34,1 Prozent auf 50.000 NEV (New Energy Vehicle).

Der Automarkt in China war im vergangenen Jahr um 7,5 Prozent geschrumpft, wie der Branchenverband PCA (Passenger Car Association) berichtete. Es war schon das zweite Jahr in Folge, nachdem mehr als zwei Jahrzehnte in Folge nur Zuwächse verbucht worden waren.

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