Trotz Klimawandels Fleischverzehr nimmt im Jahr 2019 kaum ab

Schweinefleisch und Rindfleisch liegen in einer Fleischtheke in einem Supermarkt. Der Fleischverbrauch in Deutschland hält sich weiter auf hohem Niveau. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Bonn - Obwohl Klimaschutz eines der Topthemen des Jahres 2019 war, haben die Menschen in Deutschland kaum weniger Fleisch verzehrt als zuvor.

Der Verbrauch pro Kopf lag mit 59,5 Kilogramm pro Kopf nur 600 Gramm unter dem Durchschnittsverzehr im Vorjahr, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am Mittwoch mitteilte. Da durch die Züchtung von Nutztieren bei der Produktion von Fleisch viele schädliche Treibhausgase ausgestoßen werden, verzichten einige Verbraucher zugunsten des Klimas ganz oder teilweise auf Fleisch.

Trotz der großen Aufmerksamkeit für das Thema Klimawandel und des großen Zuspruchs für die Fridays-for-Future-Demonstrationen hält sich der Fleischverbrauch in Deutschland jedoch weiter auf hohem Niveau. Bei Geflügel blieb der Verzehr konstant bei 13,8 Kilo pro Kopf, beim Schweinefleisch sank er leicht von knapp 36 auf gut 34 Kilo.

 

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