Trotz hartem Sparprogramm Vorerst keine Einschnitte bei Continental in Regensburg

Am Standort Regensburg sind vorerst keine Einschnitte geplant. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Während Continental das Werk in Roding in den kommenden Jahren schließen wird, gibt es am Standort Regensburg Entwarnung.

Continental betreibt in Regensburg mit rund 8.000 Mitarbeitern seinen weltweit größten Automotive-Standort. Dazu gehört auch das weltgrößte Elektronikwerk. Seit 1. Dezember ist René Krahn der neue Werkleiter und löste damit Thomas Ebenhöch ab. 

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Im September kündigte das Unternehmen ein hartes Sparprogramm an und will weltweit bis zu 20.000 Stellen abbauen. Davon ist auch der Standort Roding betroffen. Das Werk mit mehr als 500 Mitarbeitern soll 2024 geschlossen werden. Dort werden vor allem Hochdruckpumpen für Benzin- und Dieselmotoren produziert. 

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"In Regensburg sind aktuell keine Einschnitte geplant", bestätigt die Pressestelle von Continental gegenüber idowa. Jedoch sei dieser Aussage kein zeitliches Limit gesetzt. "Der neue Leiter muss sich am Standort erst einen Eindruck verschaffen, um zu wissen, was geändert und angepasst werden kann." Wie Krahn am Montag verkündete, will er die Digitalisierung und Softwareentwicklung voranbringen. 

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