Trotz Christkindlmarkt-Absage Josef Stelzl organisiert Adventskalender mit Verlosung

Josef Stelzl - in seinem Element, am Christkindlmarkt. Foto: Archiv

Man sieht es Josef Stelzl an: Die Entscheidung, dass der Christkindlmarkt heuer coronabedingt nicht in der gewohnten Form stattfinden kann, nimmt ihn mit. Sehr sogar. Hinter der Absage, einvernehmlich mit der Stadt getroffen, steht er 100-prozentig. Leid tun ihm in erster Linie die Fieranten, die seit Anbeginn bei der Veranstaltung mit ihm im Boot und auf diese Einnahmen so sehr angewiesen sind.

"Ein Christkindlmarkt mit den Auflagen des Infektionsschutzes ist wirtschaftlich nicht darstellbar", zitierte die Pressemitteilung der Stadt am Montag Stelzl als Christkindlmarkt-Organisator. Das im wahrsten Wortsinn "heiße Thema" wird nicht direkt genannt, es sind aber Glühweinstände, um die sich naturgemäß Menschen scharen. In Coronazeiten ein potentieller Hotspot. Die Stadt übt beim Stichwort Glühweinstände zum gegenwärtigen Zeitpunkt bewusst Zurückhaltung, räumt Rathaus-Pressesprecher Johannes Burgmayer ein. "Wir wünschen uns dazu eine bayernweite Verordnung oder mindestens eine Empfehlung." Das würde Kommunalbehörden ebenso das Leben erleichtern wie Fieranten, weil es landesweit Einheitlichkeit und damit Berechenbarkeit in der Frage gäbe.

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