Einem Unverbesserlichen im Landkreis Freising kam die Verkehrspolizei in der Nacht auf Dienstag auf die Schliche. Die bayernweit verhängte Ausgangsbeschränkung schien ihn nicht daran zu hindern, sich auswärts ordentlich einen hinter die Binde zu kippen und dann noch Auto zu fahren.

Im Rahmen einer Routinekontrolle wurde vergangene Nacht ein 28-jähriger Kranzberger BMW-Fahrer angehalten und überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand, was ein Test mit knapp 1,25 Promille bestätigte. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Der Führerschein konnte nicht sichergestellt werden, da dieser bereits vor zwei Monaten wegen einer Trunkenheitsfahrt sichergestellt wurde. Eine plausible Begründung für seine Fahrt konnte der 28-jährige nicht liefern, sodass neben der Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis auch noch eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetzes erstattet wird.