Im vergangenen Jahr keine Festspiele und auch heuer steht ein dickes Fragezeichen dahinter. Das ist für alle Mitwirkenden eine wirklich traurige Sache: Nicht nur die menschlichen Akteure lechzen nach einem normalen Festspielsommer, auch die Vierbeiner waren schon lange nicht mehr auf dem Festspielplatz. Für die Reitabteilung ist die Situation alles andere als zufriedenstellend, denn schließlich müssen die vereinseigenen Pferde auch finanziell unterhalten werden.

Das Festspiel lebt von den tollen Reiterszenen, überhaupt von allen tierischen Darstellern. Für die Gespanne und die Reiterszenen werden viele Pferde benötigt. Einen Teil davon liefern treue Pferdebesitzer, die oftmals auch selbst in die Szenen eingebunden sind. Dennoch aber kann und will der Verein der Trenckfestspiele nicht auf eigene Pferde für das Festspiel verzichten.

Das hat viele Gründe - einer davon ist der, dass die Pferde ganz bestimmte Rollen übernehmen: Sei es als Pferd des Pandurenoberst oder aber als Pferd des Schwabenkatherls. Letztere reitet nämlich auch in einem Damensattel, und das muss trainiert werden.