Sie schockieren und versetzen in Ekstase. Oft hinterlassen Träume nur ein Gefühl - oder schweben sofort ins Nichts. Wer versucht, sie einzufangen, geht auf Reisen in die eigene Psyche. Mit einem Experten ergründen wir das Geheimnis der Nacht.

Was ist ein Traum?

Träumen ist, was die Psyche nachts erlebt, erklärt Traumforscher Prof. Dr. Michael Schredl. Dieses "subjektive Erleben im Schlaf" stoppt nie, jeder hat von abends bis morgens Bilder, Stimmen und Gefühle im Kopf. Doch nur an Bruchteile davon erinnern wir uns. Darum ist ein Traum im engeren Sinn das, was vom Vorgang des Träumens im Gedächtnis bleibt.

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Was passiert dabei im Gehirn?

Der Experte sagt: "Das Gehirn hat keinen Ausschalter, es bleibt immer an." Nur arbeiten die Hirnareale anders. Der präfrontale Cortex, zuständig für komplexes Denken, ist weniger vernetzt, je tiefer wir schlafen. Als Auffangbehälter für Sinneseindrücke dient der Thalamus. Nachts fängt er wie ein feines Sieb äußere Reize weitgehend ab. So können andere Bereiche in Ruhe die Inhalte des Tages weiterbearbeiten.

Was beeinflusst Träume?

Podcast: Albträume loswerden

Der Schweiß rinnt, das Herz rast: So erwachen wir oft aus bösen Träumen. Was sagen diese über uns aus? Traum-Experte Michael Schredl analysiert verschiedene Albträume in der neuen Folge des Sprechstunde- Podcasts. Und er verrät, wie wir sie wieder loswerden. Hier geht's zur neuen Folge.