Trauer in Eschlkam Ludwig Weber ist tot

Ludwig Weber starb unerwartet. Foto: idowa

Eschlkam. Bestürzung und Fassungslosigkeit herrschen am Samstag in der Marktgemeinde Eschlkam. Ein engagierter und aktiver Mitbürger starb am Freitagnachmittag plötzlich und unerwartet. Ludwig Weber, eine der treibenden Kräfte des Ortes schied mit 53 Jahren aus dem Leben.

„Das ist erschütternd“, sagt das ehemalige Gemeindeoberhaupt Sepp Kammermeier hinsichtlich des überraschenden Todes. Als er nachmittags davon erfuhr, „konnte ich es nicht glauben“. Lange Jahre beobachtete er den Weber Luck und stellte dabei fest: Egal ob seinen Firmen daheim in der Gemeinde oder mit den Projekten auwärts – es war ihnen Erfolg beschieden. Mit ihm verliere die Marktgemeinde einen, der stets tatkräftig angepackt habe, so der erfahrene Gemeindepolitiker.

Für seinen Nachfolger ist es dagegen das erste offizielle Statement im Bürgermeisteramt. Florian Neppl und die künftigen Gemeinderäte erreichte die Nachricht vom Tod des umtriebigen Mitbürgers während der konstituierenden Sitzung. „Wir haben uns erst gegenseitig ungläubig angeschaut“, erinnert sich der frischgebackene Rathauschef an die Minuten, nachdem die Nachricht bekannt wurde. Auch Neppl kennt den Verstorbenen schon seit Längerem, hatte vor Jahren als Rot-Kreuz-Mitarbeiter in dessen Firma einen Erste Hilfe Kurs gegeben. Näher lernte er ihn während der Einarbeitungszeit im Rathaus kennen - und zwar als jemanden, der sich um viel gekümmert habe, sagt Neppl.

Unter anderem gehörten dazu lange Jahre die Beachparty in Eschlkam auf dem Gelände seiner Firma, die Drachenstichbar in der Festhalle, das Brauhouse seit ein paar Jahren d’Olm und zuletzt der Bau der fast fertiggestellten Seniorengemeinschaft in seiner Heimatgemeinde: Ludwig Weber war weitum im Landkreis bekannt für seine Ideen, seinen Fleiß und seine Zuverlässigkeit.

Ein langjähriger Geschäftspartner ringt um Worte, „kann’s gar nicht fassen“: Matthias Strauß von der Brauerei Dimpfl in Furth im Wald. Er verliere mit Weber einen langjährigen Geschäftspartner, einen mit dem er durch dick und dünn habe gehen können. Dass Weber von einer Minute auf die andere aus dem Leben gerissen wurde, sei unvorstellbar für ihn. Nur wenige Stunden vor seinem Tod hatte Weber bei Facebook einen Beitrag geteilt – schon kurz darauf schreiben Freunde und Bekannte Beileidsbekundungen im sozialen Netzwerk.

Auch Neppl, Strauß und Kammermeier sprechen dieses den Angehörigen aus.

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