Transportunternehmen Taxibranche rechnet mit Pleitewelle wegen hoher Spritpreise

Drohende Pleitewelle: Immer mehr Taxiunternehmen müssen Insolvenz anmelden. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Immer mehr Taxiunternehmen in Deutschland sind gezwungen, aufzugeben. Doch nicht nur die hohen Spritpreise sind daran schuld.

Die Taxibranche in Deutschland rechnet wegen der hohen Spritpreise mit einer Pleitewelle.

"Wir verlieren jede Woche durchschnittlich 30 bis 50 Unternehmen, die Insolvenz anmelden müssen", sagte Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen, in Berlin. Er forderte die Bundesregierung zu Entlastungen auf.

Nach Angaben des Verbands gibt es derzeit in Deutschland noch 18.000 Taxiunternehmen, die Zahl sei seit Beginn der Corona-Pandemie bereits deutlich gesunken.

"Etwa 80 Cent mehr pro Liter Kraftstoff bedeuten bei etwa 50.000 Fahrzeugen deutschlandweit in der Summe über 20 Millionen Euro Mehrkosten für die Branche", so Oppermann. Bei den starren Tarifen bleibe die Branche auf diesen Kosten sitzen. Es sei absehbar, dass zahlreiche weitere Unternehmen aufgeben müssten. In Irland würden Transportunternehmen pro Woche und Fahrzeug pauschal mit 120 Euro unterstützt, diese Lösung müsse auch in Deutschland möglich sein.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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