Trainerwechsel fix Frank verlässt NawaRo Straubing - van der Mark übernimmt

Benedikt Frank (links) verlässt NawaRo Straubing am Saisonende. Sein Nachfolger wird der bisherige Co-Trainer Bart-Jan van der Mark. Foto: fotostyle-schindler.de

Erfolgstrainer Benedikt Frank verlässt NawaRo Straubing nach vier Jahren. Co-Trainer Bart-Jan van der Mark wird der neue Cheftrainer.

Jetzt ging alles doch recht fix! Was unsere Zeitung bereits vermeldet hatte, ist nun auch offiziell: Trainer Benedikt Frank wird den niederbayerischen Volleyball-Bundesligisten NawaRo Straubing am Saisonende nach vier Jahren verlassen. Er wechselt zum Ligakonkurrenten VC Wiesbaden. Auch sein Nachfolger steht bereits fest: Der aktuelle Co-Trainer Bart-Jan van der Mark wird zur kommenden Saison zum Cheftrainer aufsteigen.

Mit dem Niederländer soll der eingeschlagene Weg, auf junge Talente zu setzen, konsequent fortgesetzt werden. "Wir wollen unserer Philosophie, mit jungen Talenten zu arbeiten, treu bleiben und dafür hat Bart-Jan beste Voraussetzungen", sagt Managerin Ingrid Senft. Bevor er im Sommer als Co-Trainer nach Straubing kam, arbeitete van der Mark, der zu seiner aktiven Zeit niederländischer Nationalspieler war, sechs Jahre lang als Bundesstützpunkttrainer in Schwerin. "In der laufenden Saison hat er den Standort kennen gelernt und macht an der Seite von Bene einen sehr guten Job", ergänzt Senft.

Mit dem Abschied von Benedikt Frank wird derweil eine kleine und sehr erfolgreiche Ära zu Ende gehen. 2017 kam er nach Straubing zum damaligen Zweitligisten. Gleich im ersten Jahr gelang der Aufstieg, in der Saison darauf der Klassenerhalt. Nun ist Frank auf dem besten Weg, mit dem Team zum zweiten Mal die Qualifikation für die Playoffs zu schaffen - und sie dann anders als in der coronabedingt abgebrochenen letzten Saison auch spielen zu dürfen. Dann hätte Frank binnen vier Jahren aus einem Zweitligisten zunächst einen Erstliga-Underdog und dann einen Playoff-Teilnehmer geformt.

Dass er nun einen anderen Weg einschlägt, begründet Frank mit seinen persönlichen Ambitionen: "Mein Ziel ist es, mich mit einem Team in der ersten Hälfte der Tabelle zu etablieren und auch international zu spielen. Das zu erreichen, hätte an einem kleinen Standort wie Straubing auf längere Sicht wohl noch nicht realisiert werden können. Das ist sehr schade, denn sonst hat hier sehr vieles gepasst."

Diese Beweggründe kann Geschäftsführerin Senft verstehen: "Wir haben uns gemeinsam mit Bene in den vergangenen Jahren in der 1. Bundesliga gut etabliert, sind aber wirtschaftlich und auch von den Rahmenbedingungen wie Spiel- und Trainingshallen noch lange nicht so weit, dass wir Kader und Infrastruktur für diese Ambitionen realisieren können. Dass Bene nach unserem erfolgreichen Projekt aber einen nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere gehen will und Möglichkeiten wahrnimmt, ist vollkommen nachvollziehbar.“

 

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