Tourismus Sanierung der Marienbrücke liegt im Zeitplan

Eine Arbeitsplattform (l) ist an einem Felsen unterhalb der Marienbrücke befestigt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Bildarchiv

Seit Februar 2021 ist eine der bekanntesten Brücken Bayerns wegen statischer Probleme gesperrt. Die Sanierung der Marienbrücke ist in vollem Gange - und Touristen können auf eine baldige Öffnung hoffen.

Die Sanierung der seit mehr als einem Jahr gesperrten Marienbrücke bei Schloss Neuschwanstein liegt im Zeitplan. "Es läuft alles nach Plan", sagte Heiko Oehme von der Bauabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung. Man gehe davon aus, die Brücke noch in der laufenden Wandersaison wieder für Fußgänger zu öffnen.

Dafür müssten neun Felsanker ersetzt oder neu in die Felsen über der Pöllatschlucht gebohrt werden, sagte Oehme. Die bis zu 15 Meter langen Anker würden per Hubschrauber an die etwa 90 Meter hohe Brücke gebracht. Dabei habe es trotz anspruchsvoller Arbeiten in alpinem Gelände bisher kaum Komplikationen gegeben, sagte Oehme. Einmal habe ein Bohrkopf am Fels "den Geist aufgegeben", das habe man aber durch das Vorziehen anderer Arbeiten kompensieren können.

An der vor allem bei Touristen wegen des Blicks auf Schloss Neuschwanstein beliebten Marienbrücke in Schwangau (Landkreis Ostallgäu) waren im Februar 2021 statische Probleme entdeckt worden. Seitdem ist die Brücke gesperrt. Erst Mitte Mai begann die aufwendige Sanierung, die nach Schätzung des Finanzministeriums knapp 600.000 Euro kosten könnte.

Die Marienbrücke hatte Bayerns König Maximilian II. in den 1850er Jahren als hölzernen Reitsteg für seine Frau Marie errichtet. Sein Sohn König Ludwig II. ersetzte diesen durch eine Eisenkonstruktion. 1978 musste die Brücke neu gebaut werden.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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