Totopokal Neutraubling schlägt sich "wacker" gegen Drittligist Unterhaching

Bezirksligist Neutraubling hat sich gut gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching verkauft. Foto: Fabian Roßmann

Bezirksligist hat sich beim 0:4 im Totopokal gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching stark präsentiert.

Der TSV Wacker 50 Neutraubling hat sich am Mittwochabend im wahrsten Sinne des Wortes "wacker" geschlagen. In der zweiten Totopokal-Runde hatten die Oberpfälzer den ambitionierten Drittligisten SpVgg Unterhaching zu Gast. Zwar setzten sich die Gäste aus dem Münchner Vorort am Ende souverän mit 4:0 (2:0) durch. Doch die vier Ligen, die zwischen dem Dritt- und dem Bezirksligisten liegen, waren über 90 Minuten nicht offensichtlich.

Entsprechend sagte auch Hachings Cheftrainer Claus Schromm nach Spielschluss: "Respekt an Neutraubling. Die haben es richtig gut gemacht und das über 90 Minuten, sie sind nicht eingebrochen." Und auch Neutraublings Coach Darius Farahmand war glücklich: "Das war eine Riesenleistung von meiner Mannschaft. Wir haben diszipliniert gespielt, jeder hat die taktischen Vorgaben eingehalten und gekämpft bis zum Umfallen. Ich bin mehr als zufrieden."

Neutraubling versteckte sich gegen den Favoriten von Beginn an nicht und agierte, wie von Farahmand im Vorfeld angekündigt, mutig. Es sprang auch die eine oder andere Torchance für den Bezirksligisten raus. Die Tore machten allerdings die Profis. Dominik Stroh-Engel brachte die Hachinger per Elfmeter in Führung (9.) und baute diese in der 28. Minute aus.

Simon Albrecht pariert Hain-Elfmeter

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Hachings Stephan Hain Pech bei einem Lattentreffer, traf dann in der 77. Minute aber doch noch zum 3:0. Niclas Stierlin sorgte mit dem Schlusspfiff für den Endstand. Highlight der Partie war aus Neutraublinger Sicht, als Torhüter Simon Albrecht in der 67. Minute einen Elfmeter von Hain parierte. "Wir hätten gerne ein Tor gemacht, aber der gehaltene Elfmeter war Belohnung genug heute. Ich glaube, jeder bei uns geht zufrieden nach Hause", sagte Farahmand.

Unterhaching hatte mit Max Dombrowka, Stephan Hain und Marc Endres Spieler dabei, die lange verletzt warten. "Es ist schön, dass sie wieder dabei sind, aber man sieht eben auch, dass sie 150 Tage keinen Ball am Fuß hatten und dass die anderen nicht umsonst trainieren", so Schromm. Man könne mit der Leistung nicht zufrieden sein, gerade in der Offensive habe man vieles liegen gelassen. "Aber die Spieler, die lange verletzt waren, brauchen eben noch ein bisschen", hatte der Coach aber auch Verständnis dafür. Auch so ein Pokalspiel habe für ihn eine Aussagekraft und er könne Erkenntnisse daraus mitnehmen. Am Sonntag geht es dann in der Liga weiter gegen den Halleschen FC. Dann wollen die Hachinger ihren guten Saisonstart (11 Punkte aus 5 Spielen) vergolden.

Für den TSV Neutraubling geht es ebenfalls am Sonntag in der Bezirksliga weiter, dann gastiert man beim FC Thalmassing. "Wir sind gut drauf und wollen das gute Gefühl aus dem Pokalspiel mit in die Liga nehmen", sagt Darius Farahmand, weiß aber auch: "In der Liga wartet wieder ein ganz anderes Spiel auf uns."

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