Wenn es so etwas wie eine Lebensversicherung für einen Fußballklub gibt, dann ist es wahrscheinlich ein Torjäger wie Manfred Gröber.

Der 28-Jährige schießt seine Tore für den TV Aiglsbach in der Landesliga Südost. In der laufenden Spielzeit hatte der Goalgetter nach der langen Corona-Pause zwar Anlaufschwierigkeiten, steht aber mittlerweile bei zwölf Treffern. In den drei zurückliegenden Spielzeiten hatte der Mittelstürmer regelmäßig mehr als 30 Tore pro Saison erzielt. Diese Marke noch zu erreichen, dürfte schwer werden, ist aber nicht unmöglich. Denn Gröber befindet sich wieder in Bestform.

Geboren wurde Mafred Gröber in Mainburg, sein Elternhaus steht aber in Aiglsbach, und beim TVA begann er auch mit dem Fußballspielen. Als A-Jugendlicher zog es ihn für zwei Jahre zum FC Ingolstadt 04. Von dort holte ihn der damalige Funktionär des TV Schierling, Martin Huber, für zwei Jahre in die Landesliga, wo Gröber in 58 Spielen 24 Mal traf. Doch dann zog es den bodenständigen Burschen im Sommer 2014 zurück zu seinem Heimatverein auf die Sommerau. "Ich wollte wieder in unserem Dorf und mit meinen Freunden spielen”, begründete Gröber das damals.