Ob die Schützengesellschaft Donaumöwe Barbing ihr 60-jähriges Bestehen feiern darf, ist unklar. Doch betroffener als ein ausgefallenes Jubiläumsfest macht die Vereinsspitze der verwaiste Schützenstand.

Ganz allein stehen Schützenmeister Alexander Moser und Vize-Schützenmeisterin Brigitte Betz mit zwiespältigen Gefühlen am verwaisten Schützenstand mit seinen neun Schießständen. Auf alles hatte sich der Verein nach dem ersten Lockdown vorbereitet, hatte zwischen den einzelnen Schießständen für die Schützen Ständer mit Plexiglasscheiben aufgebaut, reichlich Desinfektionsmittel besorgt, den Notausgang als Ausgang geöffnet und für den separaten Eingang eine Funkglocke besorgt. "Wir hatten ein hervorragendes Hygienekonzept und hätten alle Vorgaben des Bayerischen Schützensportbundes (BSSB) erfüllt", sagt Moser.