Fake News sind so alt wie journalistische Nachrichten selbst. Mit diesen Tipps gelingt es, sie zu enttarnen.

Vor allem mit der Popularität sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. fanden Fake News in den vergangenen Jahren immer größere Aufmerksamkeit. Doch absichtliche Lügen, die aufbereitet sind wie seriöse, journalistische Nachrichten, – so die Definition von Fake News – dürften so alt sein wie die journalistische Nachricht selbst.

Bei ihrem Vortrag beim Lehrermedientag zeigten das Sonja Ettengruber und Florian Wende von der Freistunde-Redaktion der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung den Pädagogen auf. Bereits 1835 veröffentlichte zum Beispiel die Tageszeitung „New York Sun“ eine Artikelreihe über die Entdeckung von Leben auf dem Mond. Angeblich hatte ein Astronom mit einem Mega-Fernrohr dort Menschen mit Flügeln beobachtet. Die Auflage der Zeitung schnellte nach oben. Doch ein unabhängiger Journalist klärte den Schwindel bald auf. Der Autor gab daraufhin zu, alles frei erfunden zu haben.

In ihrem Vortrag mit dem Titel „Manipulation durch Sprache – wir enttarnen Texte“ gaben die Redakteure der Freistunde-Redaktion den Lehrern Tipps an die Hand, um Fake News zu erkennen.

Wer auf einen Artikel stößt, der den Anschein erweckt, nicht seriös zu sein, dem helfen folgende Fragen und Erläuterungen weiter, um zu prüfen, ob es sich hier um Fake News handelt oder nicht.