Tipp der Woche Lasst die Federn fliegen

Selbst wenn die Trefferquote niedrig ist: Hauptsache, die Motivation beim Federball bleibt hoch. Foto: us

Jede Woche geben LZ-Redakteure an dieser Stelle ihre ganz persönlichen Tipps für die Freizeit. Von Ausstellungen über Buchempfehlungen bis zu Geheimtipps in der Stadt. Diese Woche: Ulrike Schnyder holt verstaubtes Spielgerät aus der Ecke.

Irgendwo im Keller, im Speicher oder im Gartenhäuschen schlummern sie, die Federballschläger, und warten nur darauf, endlich wieder durch die Luft geschwungen zu werden. Dafür ist jetzt genau die richtige Zeit. Schnee und Eis sind weggeschmolzen, der Boden ist nicht mehr glatt. Und die Sonne brennt noch nicht so herunter, dass man sich draußen am liebsten gar nicht mehr bewegt. Deswegen lautet der Tipp heute: Schläger und Federbälle aus der Rumpelkammer kramen und raus damit. Mittlerweile hat man sich ja daran gewöhnt, mindestens anderthalb Meter Abstand zu Mitmenschen zu halten, auch das ist beim Federballspielen ganz wunderbar möglich.

Man braucht keinen einen eigenen Garten, sondern kann mit dem leichten Gepäck auf die Wiese im Hofgarten wandern. Oder in den Stadtpark, in den Skulpturengarten, auf Bolzplätze, in die Flutmulde - ein Fleckchen Wiese findet sich eigentlich überall. Am besten ohne Maulwurfshügel und vielleicht auch nicht unbedingt in der Nähe von Wasser, wo zu eifrig geschlagene Federbälle schnell abtreiben.

Wem hin- und herspielen nicht reicht, sondern ehrgeiziger an die Sache rangeht, findet sicher noch zuhause ein Stück Wäscheleine oder Seil und draußen zwei Bäume, zwischen die das improvisierte Netz gespannt werden kann. Im Prinzip kann das Spiel so leicht - wenn zum Beispiel Kinder mitspielen - oder so schwierig - wenn zum Beispiel sehr motivierte Kinder mitspielen - gestaltet werden, wie nötig. Das einzige, was stört, sind Wind und Regen. Dann kann man höchstens auf Tischtennis am Küchentisch als Alternative umsteigen.

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