Tipp der Woche Ein Klassiker im Advent

Der Zuckerhut muss brennen: Dann tropft der karamellisierte Zucker nach unten in die Bowle. Foto: Christine Vinçon

Jede Woche geben LZ-Redakteure an dieser Stelle ihre ganz persönlichen Tipps für die Freizeit. Von Ausstellungen über Buchempfehlungen bis zu Geheimtipps in der Stadt. Diese Woche: Redakteurin Claudia Hagn mit einem echten Klassiker.

Eines meiner Highlights auf jeder Weihnachtsfeier ist, wenn von einem Zuckerhut der karamellisierte Zucker nach unten in den Topf tropft. Früher, als ich noch studiert habe, war es ein fester Bestandteil vor Weihnachten, gemeinsam in einem riesigen Hörsaal den dazugehörigen Film "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann anzuschauen.

Was Sie für diese Adventstradition brauchen? Vor allem eine sogenannte "Zange", auf die der Zuckerhut platziert wird. Dieses Instrument kann man im gut sortierten Fachhandel oder im Internet für unter zehn Euro kaufen. Es passt normalerweise auf jeden üblichen Kochtopf. Für die Bowle selbst einfach zwei Liter trockenen Rotwein mit einem halben Liter Orangensaft, einer ausgepressten Zitrone und nach Wunsch ein wenig starkem schwarzen Tee samt Gewürzen wie Zimt, Nelken und Anis erwärmen. Nicht kochen!

Die heiße Bowle auf den Tisch stellen, die Zange samt Zuckerhut drauflegen und mit 54-Prozent-Rum (der mit 40 Prozent brennt schlechter) den Zuckerhut beträufeln. Vorsichtig anzünden und immer wieder mit ganz wenig Rum nachgießen, bis der Zucker mit dem Rum in den Topf tropft. Vorsichtig sein mit dem Rum: Es kann zu hohen Flammen kommen!

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