Tierschützerin aus München Undercover gegen illegalen Welpenhandel

Vorher, nachher: Tierschützerin Melanie Schmidt (Name geändert) hat zwei illegal importierte Französische Bulldoggen-Welpen auf dem Arm, die sie später den Behörden übergeben hat, so dass sie in ein Münchner Tierheim gebracht werden konnten. Foto: Melanie Schmidt

Der illegale Welpenhandel aus osteuropäischen Ländern beschäftigt die Region in trauriger Regelmäßigkeit: Immer wieder werden an der Grenze Händler mit Hundebabys aufgehalten und die Tiere ins Tierheim gebracht. Viele aber schaffen es auch nach Deutschland – und die bekommen es dann oftmals mit Melanie Schmidt zu tun. Im Interview erzählt die Münchner Tierschützerin, warum sie ihren echten Namen nicht verraten will, wie sie gegen Welpenhändler vorgeht und warum sie sich mehr staatliche Unterstützung wünscht. 

Melanie Schmidt kommt laut eigenen Angaben aus München, ist 27 Jahre alt und deckt seit rund sechs Jahren in Eigenregie Fälle von illegalem Welpenhandel auf. In Wirklichkeit heißt sie anders, möchte ihren echten Namen aber nicht in den Medien lesen – denn was sie tut, ist gefährlich. "Wir haben es hier mit Kriminellen zu tun", sagt sie am Telefon.

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