Tiefenbach Polizisten retten Rollstuhlfahrer vor klirrender Kälte

In einem Waldstück bei Tiefenbach (Landkreis Passau) hat sich am Freitagabend ein Rollstuhlfahrer im Schnee festgefahren. Zum Glück wurde eine Joggerin auf seine Notlage aufmerksam und verständigte die Polizei. (Symbolbild) Foto: Florian Schuh/dpa

Eine Joggerin und Beamte der Passauer Polizei haben am Freitagabend einen Rollstuhlfahrer aus einer gefährlichen Lage gerettet. Der Mann hatte sich bei Tiefenbach in einem Waldstück im Schnee festgefahren und konnte sich nicht mehr selbst befreien. 

Laut Polizeibericht war die Joggerin gegen 17.15 Uhr im Bereich Oberöd auf die Situation des Mannes aufmerksam geworden. Sie wählte deswegen den Notruf. Wenig später traf eine Polizeistreife vor Ort ein, die den 57-Jährigen Mann schließlich mehrere hundert Meter weit aus dem Wald heraustrug. Wie sich herausstellte war der Versuch des Mannes, allein mit dem Rollstuhl durch den Wald zu fahren, einer persönlichen Notlage geschuldet. Er hatte erst vor kurzem seine Wohnung verloren und wollte deswegen in einer Hütte in dem Waldgebiet übernachten. Da es dort jedoch weder Strom noch eine Heizung gegeben hätte, organisierten die Polizisten dem Mann eine Unterkunft in Passau unf fuhren ihn selbst mit dem Streifenwagen in die Stadt. Der 57-Jährige war sichtlich erleichtert, die Nacht nicht in der Kälte verbringen zu müssen. Verletzt wurde der Rollstuhlfahrer bei dem Vorfall zum Glück nicht, eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. 

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

1 Kommentar

Kommentieren

null

loading