Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (beide CSU) haben sich kürzlich in Tiefenbach mit Vertretern des CSU-Ortsverbands bei einer Waldbegehung mit Forstwirten aus der Region und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Landshut über die Zukunft der Waldbewirtschaftung ausgetauscht.

Schwerpunkt des Treffens war der Ausbau der energetischen Nutzung von Holz für die Produktion von Strom und Heizwärme. "Weil unsere heimischen Wälder neben Bau-, Papier- und Industrieholz vor allem Holz für die Energieerzeugung abwerfen, ist die nachhaltige Nutzung des Rohstoffs in diesem Bereich besonders wichtig", sagte Forstwirt Günther Nold, der zu dem Treffen eingeladen hatte. "Wir lassen unser Holz im Wald verfaulen, setzen so darin gespeichertes CO2 frei und kaufen dann noch fossile Energieträger zu", kritisierte Nold. Wenn die intensivere energetische Verwertung von Holz nicht dauerhaft gelinge, werde die Forstwirtschaft die nächsten 50 Jahre am finanziellen Tropf hängen, erklärte Michael Veicht, stellvertretender Bereichsleiter Forst im AELF Landshut. Grund dafür seien die immensen Belastungen durch zunehmende Sturm- und Käferschäden aufgrund der klimatischen Bedingungen. Darum forderte Nold auch, dass die Mehreinnahmen aus der kommenden CO2-Bepreisung von allen fossilen Energieträgern dem Wald zu Gute kommen sollen.

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