Mit hochgekrempelten Hosenbeinen steht Svenja Märkner in der Schwarza. Nur bis zu den Knien reicht der Wanderin das Wasser. Der felsenreiche Fluss ist hier, am Nordrand des Thüringer Schiefergebirges, ziemlich flach. Dicht gesäumt von Laub- und Nadelbäumen, bahnt er sich seinen Weg, vorbei an steilen Hängen, durch ein Tal, das zugleich rau und lieblich ist.