Test der mobilen Schutzwände Regensburg wappnet sich gegen Hochwasser

Hochwasserschutzübung an der Donau in Regensburg am Mittwochvormittag. Foto: Dominic Casdorf

Da rieben sich einige Passanten am Mittwochvormittag in Regensburg verwundert die Augen. Im Uferbereich der Donau, etwa auf Höhe des Eisernen Stegs, bauten städtische Mitarbeiter Hochwasser-Schutzwände auf. Da jedoch der Pegelstand der Donau derzeit wenig furchteinflößend ist, wirkte die Barriere, die sich über einige Dutzend Meter erstreckte, etwas deplatziert.

Erklärung: Bei der Aktion, die federführend vom Tiefbauamt initiiert worden war, stand nicht eine akute Gefahrenabwehr, sondern die Vorbereitung für den Ernstfall im Vordergrund. "Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert in regelmäßigen Abständen realistische Übungen zum Aufbau der mobilen Hochwasserschutzelemente. Dabei wird die Funktionsfähigkeit der Hochwasserschutzsysteme überprüft und die Routine von Personal- und Geräteeinsatz geübt", heißt es von der Stadt.

Und Pressesprecherin Juliane von Roenne-Styra erklärt: "Es geht darum, die Abläufe einzustudieren." Es soll bei Hochwasser eine Überflutung des Innenstadtbereichs oder der bewohnten Areale auf der gegenüberliegenden Uferseite zu verhindern. Die Übung an diesem Mittwoch klappte reibungslos. Nach wenigen Stunden waren die mobilen Schutzwände unweit des Eisernen Stegs dann auch wieder verschwunden.

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