Terrorverdacht Nach Razzien: Verdächtiger aus Gewahrsam entlassen

Polizisten stehen vor einem Wohngebäude eines der mutmaßlichen Gefährder in der Kölner Innenstadt hinter einem Absperrband. Foto: Oliver Berg/dpa

Vier mutmaßliche islamistische Terrorverdächtige wurden gestern in Köln und Düren von der Polizei festgenommen. Mittlerweile ist eine der Personen wieder auf freiem Fuß. Es handele sich nicht um einen Gefährder.

Köln - Einer der vier wegen Terrorverdacht aufgegriffenen Verdächtigen ist aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.

Das bestätigte ein Sprecher der Kölner Polizei am Freitagmorgen. Ein Richter hatte zunächst am Donnerstagabend für zwei als islamistisch eingestufte Gefährder sowie zwei weitere Personen aus ihrem Umfeld Langzeitgewahrsam angeordnet. Nach dem neuen Polizeigesetz in Nordrhein-Westfalen kann dieser bis zu zwei Wochen dauern. Bei dem Entlassenen handelt es sich nach Polizeiangaben nicht um einen der Gefährder.

Am frühen Donnerstagmorgen hatte die Polizei in Köln und Düren Razzien im Umfeld mutmaßlicher islamistischer Gefährder durchgeführt. Grund waren Hinweise der Sicherheitsbehörden, dass die verdächtigen Personen möglicherweise Anschläge geplant hatten. Auch gebe es Hinweise auf Kontakte zur Berliner Salafistenszene, hieß es aus Quellen der Polizei.

 

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