Insbesondere wenn die Wiesen feucht waren, haben Spaziergänger unter einer Hochspannungsleitung bei Niederaichbach (Landkreis Landshut) leichte Stromschläge bekommen. Inzwischen habe der Netzbetreiber Tennet das Problem gelöst, sagt Bürgermeister Josef Klaus (CSU/Freie Wählerschaft).

Im Rathaus der Gemeinde hatten sich im vergangenen Jahr Hinweise von Bürgern auf das Problem gehäuft. Als er erstmals von dem Problem hörte, habe er gedacht: "So ein Schmarrn", sagte der Bürgermeister im Herbst. Dann habe er es ausprobiert und festgestellt, dass es unter der 380-Kilovolt-Leitung in der Nähe des Kernkraftwerkes Isar II tatsächlich in den Fingern knisterte oder an den Beinen kribbelte.