Tarifverhandlungen Kommende Woche sind bayernweite Warnstreiks geplant

Die Gewerkschaften fordern eine Einkommenserhöhung um fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archiv/dpa

Im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder am 27. und 28. November in Potsdam ruft ver.di auch in Bayern zu weiteren Warnstreiks in der nächsten Woche auf. Die Warnstreiks finden überwiegend am Donnerstag, den 25.November statt, aber auch andere Wochentage sind betroffen.

Laut Pressemitteilung beteiligen sich die Beschäftigten der Uniklinika Augsburg, Regensburg, München, Erlangen und Würzburg am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, zum Teil zweitägig an den Warnstreiks. Nachdem in der letzten Woche fast überwiegend Beschäftigte aus den Uniklinika am bundesweiten Krankenhausstreiktag beteiligt waren, werden nunmehr auch Beschäftigte aus Ämtern, Museen, Gerichten, Straßenmeistereien, Universitäten, Studentenwerken, Theatern, der Schlösser- und Seenverwaltung sowie weiteren Dienststellen von ver.di in den Ausstand gerufen. 

Ernst der Lage nich erkannt

„Die Arbeitgeber haben bisher leider immer noch nicht den Ernst der Lage erkannt und provozieren mit ihrer Verweigerungshaltung diese Arbeitsniederlegungen“, erklärten die bayerischen ver.di Tarifkoordinatoren Peter Hoffmann und Norbert Flach.

Die Warnstreiks sollen überwiegend betriebsnah stattfinden. In München, Würzburg, Augsburg, Bayreuth und Regensburg werde es zu Demonstrationszügen und Kundgebungen kommen.

Forderungen

ver.di fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder Einkommenserhöhungen von fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro angehoben werden.

 

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