Suzi Quatro im Interview Die Rock-Röhre wird 70

Rockerin am Bass: Suzi Quatro 2011 bei einem Konzert im polnischen Strzelinko Foto: Adam Warzawa/epa

Schwarzer Lederoverall, schwerer Bass, dazu eine echte Höllenröhre: Suzi Quatro war der erste weibliche Rockstar der Siebzigerjahre und somit Pionierin von "Girl Power". An diesem Mittwoch (3. Juni) wird die 1,52 Meter große Rocklady 70!

Suzi setzte stets mehr auf Musik als auf Sexappeal - und fand viele Nachahmerinnen, etwa Joan Jett ("I love Rock'n'Roll") oder die deutsche Metal-Queen Doro Pesch. Quatro, am 3. Juni 1950 in Detroit geboren, gründete in den Sechzigern mit ihren Schwestern die Band "Pleasure Seekers", später wurde die Bassistin und Sängerin von Plattenboss Mickie Most (Sweet, Smokie) entdeckt, startete von England aus ihre Karriere und wurde zu der weiblichen Rock-Ikone. 2019 erschien ihr Album "No Control", mit dem sie auch auf Tour ging und in München im ausverkauften Circus Krone auftrat.

Suzi, mit Hits wie "Can The Can", "48 Crash", "If you can't give me Love" oder "Stumblin' In" wurden Sie in den Siebzigern zum gefeierten Star. Suzi Quatro klingt cool. Ein Künstlername?

Suzi Quatro: Nein. In meinem Pass steht Susan Kay Quatro. Der Name ist kein Fake. Aber: Mein Großvater väterlicherseits war einst von Italien nach Amerika ausgewandert. Er hieß Michele Quatrocchio. Bei der Emigration auf Ellis Island bei New York war den Beamten dieser Name zu kompliziert, also wurde er einfach zu "Quatro" verkürzt. Mein Opa hieß fortan Michael Quatro - amerikanisiert wie im Film "Der Pate", da wurde aus Vito Andolini Vito Corleone, nach dem Ort seiner Herkunft auf Sizilien.

Berühmt wurden Sie mit Rock'n'Roll, einer ziemlichen Männerdomäne. Wie haben Sie sich da als junge Frau durchgesetzt?

Quatro: Mit meinen 152 Zentimetern bin ich sicher nicht die Größte, wohl aber die Taffeste. Ich gebe nicht viel auf dieses Gender-Ding, von dem (...)

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