Suche nach Bundestrainer Flick schließt Löw-Nachfolge nicht explizit aus

Hansi Flick hat die Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer nicht explizit ausgeschlossen. Foto: Roland Krivec/imago

Drei Tage nach dem angekündigten Abschied von Bundestrainer Löw bezieht Bayern-Coach Hansi Flick erstmals Stellung. Der frühere Assistent genießt seinen aktuellen Job, schließt einen Wechsel zum DFB aber nicht so eindeutig aus wie Liverpools Klopp.

Nach dem angekündigten Abschied von Joachim Löw hat Bayern-Chefcoach Hansi Flick ein Engagement als Bundestrainer nicht explizit ausgeschlossen. Der 56-Jährige ergriff zum Beginn der Pressekonferenz am Freitag direkt das Wort, um sich zu den Spekulationen um seine Person und das zum Sommer freiwerdende höchste Traineramt beim Deutschen Fußball-Bund zu äußern. Flick hob die "sehr erfolgreiche und sehr schöne Zeit" hervor, die er unter anderem als Löw-Assistent beim Nationalteam hatte.

Jetzt wolle er sich aber auf den FC Bayern und seine derzeitigen Aufgaben konzentrieren. "Ich kümmere mich nicht um die Dinge, die außenherum sind. Ich möchte hier bei Bayern München noch sehr erfolgreich arbeiten und mehrere Titel gewinnen", sagte Flick vor dem Gastspiel bei Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Spekulationen, "wie meine Zukunft aussieht, verbieten sich", fügte er an. Der amtierende Bundestrainer Joachim Löw hatte am Dienstag erklärt, seinen Posten nach der EM 2021 niederzulegen.

Flick verwies mehrere Male auf seinen in München gültigen Vertrag bis 2023. "Ich habe eine Mannschaft, die absolut top ist. Es ist aktuell so, dass mir die Dinge sehr viel Spaß machen", sagte der Coach der Münchner. Ein explizites "Nein" zum Bundestrainer-Posten ab Sommer, wie es von Liverpools Trainer Jürgen Klopp in dieser Woche zu hören war, gab es von Flick trotz mehrerer Nachfragen nicht.

 

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