Sturmtief "Ylenia" hat mit Windgeschwindigkeiten bis zu 125 km/h am Donnerstagvormittag auch in Rötz einige "Opfer" gefordert. Im Schulgarten fuhr eine Windböe in einen der Laubbäume, der daraufhin zerbarst. Die Hälfte des Baumes lag dann im Schulgarten. In Steegen entwurzelte der Wind eine Fichte, die auf ein Privatgrundstück fiel. Zwei weitere umgestürzte Fichten versperrten den Flurweg von der Sandgrube nach Kleinenzenried. Die Bäume waren quer über die Fahrbahn gefallen. Mitarbeiter des Stadtbauhofes waren gefordert, die Schäden, die das Sturmtief angerichtet hatte, zu beheben und die Bäume zu entfernen.

Drehleiter im Einsatz

Und auch die Freiwillige Feuerwehr Rötz musste ausrücken: Um 12.40 Uhr wurde sie in den Tratweg gerufen. Dort hatte der Wind das Blechdach einer Scheune abgedeckt. Damit dieses wieder befestigt werden konnte, wurde die Drehleiter der FFW Waldmünchen angefordert. Sie beförderte Feuerwehrleute, die über einen Klettergurt gesichert waren, auf das Dach. Zu weiteren Einsätzen sei es nicht gekommen, sagt Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck auf Nachfrage.