Straubinger Musikprofessor Festschrift zu Ehren von Siegfried Mauser sorgt für Aufsehen

Professor Siegfried Mauser bei einem Konzert im Stadttheater Amberg. Obwohl er rechtskräftig wegen sexueller Nötigung verurteilt worden ist, loben ihn seine Freunde in einer Festschrift. Foto: Wolfgang Steinbacher

Dieser Tage erscheint die Festschrift "Musik verstehen - Musik interpretieren. Eine Festschrift für Siegfried Mauser zum 65. Geburtstag". Seine Freunde, die an diesem 470-Seiten-Buch mitgewirkt haben, sorgen nun für den nächsten Skandal. Im Vorwort der Festschrift, das unserer Mediengruppe vorliegt, beschönigen und verharmlosen die Herausgeber Susanne Popp, Dieter Borchmeyer und Wolfram Steinbeck Mausers Taten, für die der Straubinger zwei Jahre und neun Monate im Gefängnis büßen muss.

In dem Buch heißt es: "Mausers Empathie, das Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, sich mitzufreuen und mitzuleiden, wurden ihm nicht immer nur gedankt. Seine Visionen und sein unbändiger Tatendrang, die ansteckende Spontaneität und begeisternde Vitalität haben ihm manche Kritik eingetragen - und sein bisweilen die Grenzen der ,bienséance' überschreitender weltumarmender Eros hat für ihn schwerwiegende rechtliche Folgen gehabt."

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