Straubinger Eishockey bedroht Tigers: "Brauchen Entscheidung bis Ende August"

Tigers-Mitarbeiter Pirmin Ostermeier, MdB Erhard Grundl, Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen und MdL Max Deisenhofer (v.l.). Foto: Wolfgang Engel

Der sportpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Max Deisenhofer, hat am Freitagmittag die Straubing Tigers und den Boxclub Straubing besucht. Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen und Boxclub-Präsident Hans Buchmeier informierten Deisenhofer und den Straubinger Grünen-MdB Erhard Grundl über die bedrohliche Lage beider Clubs.

Die Lage im Eishockey ist dramatisch: Rund 6,5 Millionen Euro beträgt der Tigers-Etat, die Hälfte davon kommen durch die Zuschauer. Wenn dieses Geld fehlt, kann der Club nicht spielen. Zwar stellt der Bund bis zu 800.000 Euro pro Club an Hilfe bereit. Doch ob dieses Geld voll ausgezahlt wird, ist fraglich: "Wir kennen", sagt Gaby Sennebogen, "bis heute ja noch nicht einmal die Regularien dafür." Und sie spricht Klartext auf Deisenhofers Frage, ob mit 800.000 Euro ein Spielbetrieb machbar wäre: "Nein. Wenn wir nicht 40 Prozent unserer Plätze vergeben können, hat es wirtschaftlich keinen Sinn."

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