Straubinger Ausstellungs-GmbH Kurzarbeit und Millionen-Lücke ohne Gäubodenvolksfest

Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau sind Erntezeit für die Ausstellungs- und Veranstaltungs-GmbH und bringen 90 Prozent der Jahreseinnahmen. Die fallen heuer komplett weg. Zu einer Zeit, wo sonst die Hochphase der Vorbereitung erreicht ist, herrscht Kurzarbeit. Foto: Ulli Scharrer

Über 40 Gäubodenvolksfeste hat Max Riedl (mit-)organisiert. Eine Absage ist für den Prokuristen der Ausstellungs- GmbH Neuland, auch wenn ein Insider wie er historische Absagen wegen Krieg (1914), Wirtschaftskrise (1933) oder Cholera (1831) präsent hat. Der Jahresrhythmus seines ganzjährig mit Volksfest, Messewesen und Großveranstaltungen befassten Teams ist auf den Kopf gestellt. Sogar mehr als das.

Für 14 Mitarbeiter ist Kurzarbeit angesagt. Volksfest und Ostbayernschau generieren 90 Prozent der Einnahmen der GmbH. Diese Einnahmen bleiben aus. Gleichzeitig laufen die Kosten weiter. Eine Millionenlücke wird sich auftun. Die Stadt steht vor ihrem dritten Nachtragshaushalt 2020. Im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung im Juli hat Roman Preis das Plenum darauf schon mal vorbereitet.

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