"Schöne Weihnachten, ein gutes neues Jahr und frohe Ostern!" Mit diesem Wunsch hat sich Peter Schimkus im Oktober von Schülern eines Tanzkurses verabschiedet. Nach dem siebten von zwölf geplanten Abenden, als aufgrund der Coronakrisen-Vorschriften eine Zwangspause eingelegt werden musste. "Es war als Scherz gemeint", sagt der Tanzlehrer und Chef der Tanzschule Seidel, "aber der Scherz ist von der Realität eingeholt worden". Die Tanzschule ist geschlossen, das Parkett verwaist. "Zuletzt hing die Halloween-Dekoration." Der langanhaltende Lockdown ist für Tanzschulen existenzgefährdend.