Straubing Wie barrierefrei ist Straubing? Ein Selbstversuch im Rollstuhl

Diese Klingel für den barrierefreien Eingang ist vom Rollstuhl aus unerreichbar. Foto: Markus Preckwinkel

Wer den barrierefreien Zugang nutzen möchte, muss klingeln. So steht es auf einem Schild an der Polizeiinspektion Straubing. Die Klingel ist zwar leicht zu finden, aber bedienen kann ich sie vom Rollstuhl aus nicht: Man muss nämlich erst eine Treppenstufe hinaufsteigen. Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist leider keiner. Denn von Barrierefreiheit sind wir in der Region noch weit entfernt - das zeigt mein Selbstversuch.

Die Tourist-Info finden, nach einer öffentlichen Toilette fragen, Kaffee trinken: Das sind die Ziele für meinen Nachmittag. Alles kein Problem - bis ich im Rollstuhl sitze und mich am Straubinger Stadtplatz übers Kopfsteinpflaster kämpfen muss. Begleitet werde ich von Markus Preckwinkel, der beim VdK-Kreisverband Straubing-Bogen Berater für Barrierefreiheit ist. Er spaziert gemütlich neben mir her und erzählt von seinem Ehrenamt. Bei Ortsbegehungen mit blinden Menschen und Rollstuhlfahrern zeigt er Stellen, wo es mit der Barrierefreiheit noch hapert.

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