Straubing Wenn die Donau zur tödlichen Gefahr wird

Nachdem der Notruf am Montagabend einging, haben sich sofort Rettungskräfte auf die Suche nach dem 26-jährigen Schwimmer gemacht. Heribert Thöne von der Wasserwacht betont, dass ein Rettungsversuch für Laien tödlich enden kann. Jeder Beteiligte sollte sofort die 112 wählen und versuchen, die Person zu beobachten, damit er detaillierte Angaben machen kann. Foto: Ulli Scharrer

Selbst nach 40 Jahren bei der Wasserwacht hat Heribert Thöne Respekt vor der Donau. Für ihn ist Wasser nicht kalkulierbar, das musste er auch am Montagabend wieder feststellen

Heribert Thöne kennt die Donau. Für den Vorsitzenden der Wasserwacht Straubing ist sie wie ein zweites Zuhause. Doch auch ein bekanntes Gewässer kann gefährlich werden, sagt der 52-Jährige. Er warnt vor Selbstüberschätzung: "Strömungen sind unberechenbar."

Herr Thöne, der jüngste Vorfall zeigt die Gefahr der Donau. Ein laut Aussagen der Arbeitskollegen geübter 26-jähriger Schwimmer ist plötzlich untergegangen.

Heribert Thöne: Das ist leider wieder der Nachweis dafür, dass man aufgrund der Strömung auch als geübter Schwimmer bei den hohen Temperaturen Probleme mit dem Kreislauf bekommen kann.

Hier spricht man von Sekunden, in denen er einfach verschwand. Hat man überhaupt eine Chance?

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