Straubing Bauarbeiten auf der A3 gehen los

Die Sanierungsarbeiten auf der A3 zwischen der Rastanlage Bayerischer Wald und Straubing beginnen am 9. Juli (Symbolbild). Foto: Martin Schutt/ZB/dpa

Die Bauarbeiten auf der A3 zwischen der Rastanlage Bayerischer Wald und Straubing haben begonnen und das schon eine Woche früher als geplant.

Zunächst hätten die Bauarbeiten für die Erneuerung des schadhaften Fahrbahnbelages auf der A3 zwischen der Rastanlage Bayerischer Wald und Straubing erst Mitte Juli starten sollen. Nun beginnen die Vorarbeiten schon am 9. Juli. Die Sanierungsarbeiten sollen bis zum Ende des Jahres dauern.

„Wir freuen uns, dass es der Autobahndirektion Südbayern trotz der Vielzahl gleichzeitig laufender Projekte in Niederbayern gelungen ist, die Erneuerung der A3 auch in diesem Jahr wieder ein Stück voranzubringen“, kommentierten Kultusminister Bernd Sibler und Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier die Ankündigung der Autobahndirektion Südbayern. „Die A3 ist die wichtigste Verkehrsader Niederbayerns. Die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der A3 hat daher für uns höchste Priorität“, betonte Minister Sibler.

Erneuert wird der über sechs Kilometer lange Abschnitt der Fahrbahn in Fahrtrichtung Regensburg. Die Baumaßnahme beginnt vor der Tank- und Rastanlage und endet östlich der Anschlussstelle Straubing.

Weitere Baumaßnahmen auf der A3

Zusammen mit der Fahrbahnerneuerung werden auch an zwölf Brücken Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. In Fahrtrichtung Passau wurde die Fahrbahn bereits im Jahr 2014 erneuert. Mit der Baumaßnahme werden rund sieben Millionen Euro in die niederbayerische Straßeninfrastruktur investiert. Die Baumaßnahme soll bis Ende Oktober 2018 abgeschlossen werden.

In den letzten Jahren hat die Autobahndirektion Südbayern bereits umfangreiche Sanierungsmaßnahmen auf der A3 vorgenommen. So konnten etwa drei Viertel der rund 40 Kilometer langen sanierungsbedürftigen Streckenbereiche der A3 zwischen Straubing und Iggensbach bereits grunderneuert werden. Seit 2014 hat der Bund bislang gut 90 Millionen Euro investiert.

Auch die Planungen für den dringend notwendigen sechsspurigen Ausbau der A3 im häufig überlasteten Streckenbereich zwischen dem Autobahnkreuz Deggendorf und der Anschlussstelle Hengersberg kommen gut voran. Um die unvermeidlichen verkehrlichen Beeinträchtigungen Im Zuge des Ausbaus der A3 in Regensburg so gering wie möglich zu halten, sollen temporäre Verkehrssteuerungsanlagen zum Einsatz kommen. Auch langfristig setzt Zellmeier auf intelligente Verkehrssteuerung: „Neben der Bestandserhaltung und notwendigen Ausbaumaßnahmen werden wir uns dem Bund gegenüber auch für stationäre Verkehrsbeeinflussungsanlagen in den hoch belasteten und unfallträchtigen Streckenabschnitten der A3 einsetzen.“

 

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