Straubing Was niederbayerischen Landwirten auf den Nägeln brennt

Am meisten stößt den Landwirten auf, dass sie als allein verantwortlich für das Artensterben hingestellt worden seien. "Was ist mit der täglichen Chemie im Haushalt, mit Kurzstreckenflügen und dem Einkaufsverhalten?" Foto: Julian Stratenschule/DPA

Den Löwenanteil der Regionalkonferenz haben die Fragen der Landwirte ausgemacht. Aus ihren Äußerungen sprach viel Frust und Verärgerung über das negative Bild ihres Berufsstands, praxisfremde Vorgaben bis hin zum Verfügen über ihr Eigentum. Die vielen Bauern und eine Bäuerin, die das Wort ergriffen, haben sachlich argumentiert und ihre lebenspraktische Sicht geschildert. Besondere Sorge gilt Gewässerrandstreifen und Streuobstwiesen.

"Wir werden kontrolliert, die Privatleute nicht!" So hat ein Landwirt beim Stichwort "Verringerung von Pflanzenschutzmitteln" argumentiert. Gartenbesitzer gingen in den Baumarkt, kauften oft völlig unbedarft chemische Keulen gegen den Buchsbaumzünsler und niemand frage nach einem Sachkunde-Nachweis. Ein Bekannter habe ihm erzählt, er habe ein bestimmtes Mittel gegen den Zünsler gespritzt, erzählte ein Landwirt. Da habe er entgegnet, "das enthält aber Neonicotinoide - ein Nervengift." Darauf der Privatgärtner: "Das wusste ich nicht. Aber es hilft." Andere berichteten, wenn sie mit Pflanzenschutz am Traktor aufs Feld fahren, würden sie regelrecht angefeindet. "Der Ton hat sich verschärft", so eine Bäuerin. "Wir können uns aber keine PR-Berater anstellen."

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