Straubing Trauer um Ali: "Er hätt's mit Sicherheit g'schafft"

Freitagmorgen an der Donau. Ein Boot in Grün, Weiß und Rot für den Irak, eines in Schwarz, Rot, Gold. Foto: urb

Ali kam aus dem Irak nach Straubing, fand Freunde, genoss die Freiheit. Im Herbst hätte er seine Ausbildung begonnen. Einen Tag vor seinem 21. Geburtstag riss ihn die Donau mit.

Und dann war er einfach weg. Am Morgen vor seinem 21. Geburtstag, mitgerissen von der Strömung, unter Wasser, weg. In der Zeitung zwei Meldungen, "Mann nach Baden in der Donau vermisst" und, zwei Tage später, "Vermisster Schwimmer tot". An der Donau, am Tag der zweiten Meldung, sieben Freunde in Trauer, ein kleines Boot mit Kerze, das langsam im Abenddunkel donauabwärts treibt. Kevin, sein bester Freund: "Da sagst noch zu ihm, pass auf di auf." Als der Anruf kam, hat er am ganzen Körper gezittert.

Die Tage danach, die Trauer mit Scherzen überspielen, in der Stammbar Blicke über die Schulter, vielleicht kommt er doch noch nach. Am Tag des Herzogstadtlaufs, Sonntagmorgen, ist Ali in der Donau gestorben. Zu dritt waren sie an der Donau, zur Abkühlung nach einer langen Nacht. Zu zweit mussten sie hilflos zusehen, wie sich das Wasser über ihrem Freund schloss, einen brachte der Schock ins Krankenhaus.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 23. Juni 2018.

 
 

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