die Straubing Tigers haben am Sonntagabend den vierten Heimsieg in Folge eingefahren. Im Derby gegen die Ice Tigers Nürnberg gewann die Mannschaft von Trainer Tom Pokel mit 6:5 nach Penaltyschießen.

Die Straubing Tigers haben sich in der Deutschen Eishockey Liga mit einem spektakulären Comeback ihren vierten Heimsieg in Serie gesichert: Im bayerischen Derby gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg lag die Mannschaft von Trainer Tom Pokel am Sonntagabend gleich zweimal mit zwei Toren zurück, gewann nach einer späten Aufholjagd allerdings noch mit 6:5 (2:2, 0:2, 3:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen.

Vor 3.727 Zuschauern am Pulverturm spielten die Powerplay-Formationen der beiden Teams im ersten Drittel eine prägende Rolle. Dabei war es beileibe nicht so, dass es von Überzahlgelegenheiten im Auftaktabschnitt nur so wimmelte: Jeweils zwei Strafzeiten leisteten sich Straubing und Nürnberg in den ersten 20 Minuten, doch diese insgesamt vier Powerplay-Chancen nutzten die beiden Mannschaften zu gleich drei Treffern. So gingen die Tigers durch Verteidiger Steven Seigo, der die Scheibe nach einem hervorragenden, von hinter dem Nürnberger Tor gespielten Loibl-Pass in den Winkel schlenzte (6.), und den nach seiner Sperre am Sonntag ins Lineup zurückgekehrten Mitchell Heard, dessen für Mike Connolly gedachtes Zuspiel von einem Nürnberger Schlittschuh unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde (19.), zweimal in Führung, während die Gäste 25 Sekunden vor Drittelende von einem zu passiven Defensivverhalten der Tigers profitierten und durch Nationalstürmer Leo Pföderl zum 2:2 kamen. Lediglich Shawn Lalondes zwischenzeitliches 1:1 für Nürnberg entstand im ersten Abschnitt nicht im Powerplay, sondern durch einen Zwei-gegen-eins-Konter.

Den ausführlichen Spielbericht lesen sie am Montag, 10. Dezember, im Straubinger Tagblatt.